Checkliste für den Grauimport-Kauf

Kameras aus Japan und Grauimporte können ein echtes Schnäppchen sein, ein kurzes Sprachmenü ist dabei aber häufig. Fünf Minuten im Menü vor dem Bezahlen ersparen Ihnen später viel Ärger.

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Vor dem Bezahlen die Sprachen zählen

Öffnen Sie bei Canon Menü → Einstellungen → Sprache, bei Sony den Punkt Sprache im Einstellungsmenü. Eine Kamera aus dem europäischen Handel zeigt 25 Sprachen oder mehr, eine für Japan oft nur Japanisch und Englisch. Will der Verkäufer die Kamera nicht für Sie einschalten, ist Vorsicht angesagt.

Nach der Garantiekarte fragen

Grauimporteure erwähnen nicht immer, dass die Kamera für Japan gebaut wurde. Lassen Sie sich Garantiekarte, Kartonetikett und Sprachmenü fotografieren. Und falls Sie die Kamera später weiterverkaufen: Käufer in Deutschland erwarten ein deutsches Menü, nicht nur Englisch.

Videonorm ( oder )

Wer filmt, braucht die passende Videonorm für sein Land. Fragen Sie, ob im Menü sowohl als auch auftauchen. Wenn nicht, notieren Sie Modell und Firmware – bei unterstützten Modellen schalten wir nach einer kostenlosen Prüfung beides frei.

Schon gekauft?

Nutzen Sie „Wird meine Kamera unterstützt?“ auf unserer Website oder schicken Sie uns Modell und Firmware-Version. Die Prüfung ist kostenlos, und Sie zahlen erst, wenn die Einrichtung geklappt hat.

Häufige Fragen

Sollte ich Kameras aus Japan ganz meiden?+

Nein – prüfen Sie einfach vorher die Sprachen oder planen Sie das Nachrüsten bei einem unterstützten Modell ein. Gehen Sie nur nicht davon aus, dass jede Kamera ab Werk Deutsch kann.

Lohnt sich ein Grauimport, wenn ich nachrüsten muss?+

Oft ja: Ist der Preisvorteil größer als 32 € für das Nachrüsten, rechnet es sich. Denken Sie aber an die Garantie – bei Grauimporten gilt sie häufig nicht in Deutschland.

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